Sonntag, 17. August 2008

Havanna

Havanna
Die Hitze, die einem entgegenschlägt, wenn man aus dem Flughafen tritt, wird nur noch übertroffen von der warmen Begrüßung durch die Kubaner. Die Fahrt durch Havanna ist kurz und doch hat man das Gefühl, durch die Zeit gereist zu sein. Man atmet die Luft einer anderen Epoche ein, mit jedem Atemzug taucht man tiefer ein, in eine andere Welt und verschmilzt in Gedanken mit den Geschehnissen, die bisher nur in der eigenen Fantasie existierten. Dies ist die Realität und sie ist so viel besser als jede Vorstellung. Man wird umhüllt von der feuchten Luft, die sich auf der Haut niederlegt und einen auf dieser geheimnisvollen Insel willkommen heisst.

Es geht weiter, durch das nächtliche Havanna, vorbei an unzähligen Kolonialstilhäusern, bis plötzlich vor einem das Meer auftaucht, das wie ein dunkler Spiegel in der Nacht glänzt und einem den Atem nimmt. Das Bett im hundert Jahre alten Hotel ist durchgelegen und ich spüre jede Feder in der Matratze und trotzdem schläft es sich hier glücklicher.

Der Tag beginnt mit neuer Energie und ich bin bereit alles zu erkunden, was dieses Land zu bieten hat. Ich warte auf die Stadt und sie wartet auf mich. Die Neugierde treibt einen hinaus auf die Straße, wo man sich dabei ertappt, wie man mit dem Sonnenschein um die Wette strahlt.
Der Malecón. Wahrzeichen von Havanna und beispielhaft für das friedliche Nebeneinander verschiedenster Rassen. Der Ozean im Hintergrund scheint ebenso gelassen, wie die Einwohner der Metropole und wirkt einladend doch unaufdringlich hinter der Steinmauer, die ihn von der Stadt trennt. Wir dringen ein in die engen Gassen und vergessen wer wir sind, werden zu Beobachtern die nur noch wahrnehmen, ohne zu urteilen. Ich versuche die Menschen und die Straßen zu spüren, sie mit jeder Zelle in mich aufzunehmen.

Wie kann ich ihnen ihre Herzlichkeit jemals zurückzahlen??

Auf den Spuren von Fidel, Che und Hemingway…

Havanna vieja. An jeder Straßenecke wird man konfrontiert mit den Überbleibseln einer Revolution, die nur in der Fantasie stattgefunden hat, jedoch nie zu einer greifbaren Realität wurde. Bei jedem Schritt tritt man auf Geschichte, die einige wenige geschrieben, doch viele gelebt haben. Gefangene ihrer eigenen Ideologie, auf den Lippen stets ein Lächeln und in den Augen die Sehnsucht nach einer unbekannten Welt, die auch die ihre ist.

In den Straßen läuft man vorbei an Geschäften, in denen es nichts zu kaufen gibt. Riesige braune Schaufenster und übergrosse Glasvitrinen im Inneren beherbergen einige wenige Produkte, die einem unbekannt sind. Salsa und Son tönen aus jedem Restaurant und Cafe, vorgetragen von Livebands, die ihre Kultur gezwungenermaßen den Touristen anpreisen.

Die Helden der Schweinebucht
Überall auf dem Weg wird man konfrontiert mit Propaganda von Kampf und Freiheit, doch auf den Straßen und in den Städten kann ich nichts ausmachen, was diese Utopie wiederspiegelt.
Die Lethargie ist eines der Kinder der Revolution.
Wir fahren ans Ende des Regenbogens, wo das Glück auf uns wartet, größer als jeder Schatz. Playa Larga, die Schweinebucht. Ich sitze auf historischem Grund, trinke meinen Cuba Libre, grabe meine Zehen in den Sand, über den schon Fidel und Che gelaufen sind und wärme meine Seele in den letzten Strahlen der Sonne. Wir trinken Rum und Bier, blicken aufs endlose Meer und werden ganz still, denn niemand hat mehr Worte, um diese innere Zufriedenheit zu beschreiben. Eine lebendige Stille umgibt mich, das Rauschen der Wellen, der Wind in den Palmen, das Knistern der Sonne und ich frage mich, ob ich noch auf dem gleichen Planeten bin!

Ein neuer Tag bricht im Paradies an!

Freitag, 15. August 2008

Stille

Manchmal muss man still werden, um zu hören, was unser Herz uns zu sagen hat. In dem städigen Ozean aus Lärm, der uns umgibt, müssen wir zu einer Insel der Ruhe werden, denn nur wenn ausser uns nichts mehr existiert, können wir erst sehen, wer wir sind, können wir erst wahrnehmen, woher wir kommen, wohin wir gehen und am wichtigsten, wo wir jetzt sind.

Algunas veces tenemos que ser tanquilos, para escuchar lo que nuestro corazón nos quiere decir. En el constante océano de ruido que nos rodea tenemos que convertirnos en una isla de calma, porque solamente cuando no existe nada mas que nosotros, podemos ver, quienes somos, podemos percibir, de dónde vinimos, a dónde vamos y los mas importante, dónde estamos ahora.

Anhelo

Me quiero hundir en el mar de tus ojos oscuros,
nadar en ellos como en un océano nocturno,
iluminado solamente por mis lágrimas,
que se cayeron por felicidad
y se convertieron en miles de estrellas.

Quiero arrancarme en tu pelo,
para que no me lleve el viento,
como a un deseo que núnca se cumplió,
un pensamiento que núnca salió de tu boca,
que por miedo se murió en tus labios.

Quiero ahogarme en tus besos salados,
despertarme en tu piel,
para saber que sabes, sentir lo que sientes,
verme como me veas
y matar los recuerdos con tu sonrisa brillante.

Vacio

Existo,
espero,
apenas aguanto los minutos,
que se deslizan,
indolentes.
No puedo esperar
hasta el momento
cuando vivo
debajo de tus besos.

Ciudades verdaderas

Somos las ciudades verdaderas,
con todas las personas diferentes que viven
dentro de nostoros,
con luces más brillantes que estrellas,
con un amor más puro que la nieve.

Somos las ciudades verdaderas,
limitadas por mares de lágrimas,
vigiladas por montanas de utópias,
libertadas por ilusiones inocentes.

Somos las ciudades verdaderas,
que núnca duermen sin sonar.

Destino

Extrano tu presencia,
la esencia de tu naturaleza
que llena mi habitación.
Viajaba por el mundo entero,
a paises cercanos y lejanos,
siempre en busqueda de algo,
sin saber que eras tu,
sin saber que mirar a tus ojos,
sería como llegar a casa.

Viajaba en mis suenos,
a las profundidades de mi corazón,
intentando de olvidar mi inseguridad,
jugando con mis ilusiones,
sin saber que sumergirme en ti,
sería como amar por primera vez.